Fast 15 Jahre hat es gedauert, bis er daran geglaubt hat: Nach unzähligen Impulsreferaten als ärztlicher Referent sagten ihm viele Zuhörer, er solle ein Kabarett-Stück schreiben. Ebenso lange hat er gezögert, 2014 war dann der definitive Entschluss gereift. Mittlerweile ist bereits das vierte Programm des „Megaschwiizers“, wie sich Marco Caimi selbst nennt, entstanden:

„Willkommen im Widerstand“.

„Die Bühne ist bald der letzte Ort, an dem man noch (fast) ungestraft Widerstand gegen den Mainstream und die unsägliche political correctness leisten kann“, so Caimi.

„Steht der Feind vor der Sonne, so kämpfe ich eben im Schatten weiter, denn jede Sonne geht einmal unter,“ so Caimi’s Credo.

Caimi reizt die Korrektheit aus und bezieht unmissverständlich Stellung. Unmissverständlich? Denkste! Marco Caimi hat auch Erwartungen an das Publikum: „Es soll mitdenken, das ist imTicketpreis nicht inbegriffen!“ Denn sein Humor ist dicht und messerscharf, die Zunge sein Skalpell, mit dem die Polit- und Presselandschaft seziert wird.  Sein Witz trifft manchmal von links, manchmal von rechts aufs Schallgebälk der Zuhörer. Die Musik dient der phasenweisen Erholung!

Ein Abend, nach welchem man noch einen Moment wach im Bett liegt und das Bedürfnis hat, nach dem Aufstehen die Welt selbst etwas besser zu machen.

„Arzt mit Nebenwirkungen: Zwerchfell-Strapazen!“
Rene Haening, Schweizer Illustrierte

 Der Mann muss von einem anderen Planeten sein: Er paukt so viele Pointen und Reime neben seinem Beruf als Arzt, dass er sie geschlagene zwei Stunden mit Genuss und Eloquenz rezitieren kann. Phänomenal!“
Daniel Wahl, Chefreporter Basler Zeitung

 „Caimi scheut sich nicht, Tabus nicht nur zu berühren, sondern sie gnadenlos in ihrer Tiefe zu hinterfragen. Beim Zuhören zuckt man manchmal zusammen, um gleich festzustellen: Er führt einem mitten ins Leben.“
Werner Vogt, Publizist